Industriekeramiker /-in – Verfahrenstechnik

Du möchtest Industriekeramiker/-in der Verfahrenstechnik werden? Infos zur Ausbildung findest du bei blicksta: Berufe entdecken, Interessen testen, Angebote nutzen.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 584€ - 780€
  • 2. Lehrjahr: 634€ - 834€
  • 3. Lehrjahr: 677€ - 910€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Geh mal ins Badezimmer. Schau dich um. Waschbecken, Badewanne und jede Menge Fliesen. Diese Dinge werden industriell von Industriekeramikern der Verfahrenstechnik hergestellt. Bevor das Produkt verkaufsfertig ist, gibt es für dich viel zu tun. Zu Beginn mischt du die keramische Grundmasse aus Ton- und Kaolin an. Dann bearbeitest du das Material mit einer Zerspanungsmaschine nach Kundenwünschen und bringst Details wie Henkel oder kunstvolle Verzierungen an. Nun schiebst du das empfindliche Material in die Spezialöfen, wo es gebrannt wird. Sind die Keramiken fertig gebrannt, glasierst du sie mit verschiedenen Mitteln, die du vorher angemischt hast. Schließlich prüfst du das Produkt auf seine Qualität und nimmst bei Bedarf Korrekturen vor. Neben Keramikprodukten stellst du auch Arbeitsformen her. Das sind Vorlagen aus Gips und Kunststoff, in denen die Keramikmasse eingegossen werden kann.

Wo arbeite ich später?

Du arbeitest vor allem in der Keramikindustrie, bei Porzellanfabriken und Ziegeleien. Herstellerfirmen von technischer Keramik und Fliesen kommen ebenfalls als Arbeitgeber infrage. In den Unternehmen bist du meist in Produktionshallen und Werkstätten tätig.

Übrigens

Die Chinesen sind schon lange Porzellan-Künstler. Schon im Jahr 620 wurde zerbrechliche Gebrauchsgut im damaligen Kaiserreich China hergestellt. Erst 1.000 Jahre später waren die Europäer soweit.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest präzise und gründlich
  • du bist handwerklich geschickt
  • du bist fit in Mathe, Physik und Chemie
  • du bist körperlich belastbar
  • du hast ein Verständnis für technische Zusammenhänge

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut, denn die Branche braucht immer wieder neue Fachkräfte. Mittlerweile gibt es in manchen Regionen sogar mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Hast du eine Ausbildung in der Tasche, stehen deine Chance auf eine Übernahme nicht schlecht.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich zum Industriemeister der Fachrichtung Keramik weiterbilden. Auch mit einem Studium erhöhst du deine Chance, beruflich voranzukommen. Hier käme bei entsprechender Hochschulreife beispielsweise der Studiengang Keramik-, Glastechnik infrage.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist keine bestimmter Schulabschluss erforderlich. In der Regel haben die Auszubildenden einen Haupt- oder Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/industriekeramiker-in-verfahrenstechnik
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