Keramiker /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 280€
  • 2. Lehrjahr: 325€
  • 3. Lehrjahr: 500€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Vielleicht hattest du im Kunstunterricht schon einmal die Aufgabe, eine Vase oder eine Tierfigur zu töpfern und kannst dich noch an die runden Töpferscheiben erinnern? Damit hast du schon ein wichtiges Instrument der Keramiker kennengelernt. Denn als Keramiker stellst du Vasen, Teller oder Krüge aus verschiedenen Tonstoffmischungen her. Aus dem Ton formst, knetest und modellierst du deine Keramik. Neben den elektronisch oder mechanisch betriebenen Töpferscheiben benutzt du dazu auch allerlei Gipsformen, die du zum Teil auch selbst herstellst und entwirfst. Mit diesen Gipsformen stellst du beispielsweise Fliesen und Kacheln her. Deine fertigen Keramiken werden getrocknet, bevor du sie in große Spezialöfen packst, wo sie festgebrannt werden. Anschließend bist du auch für die Glasierung, die Verzierung und die Bemalung deiner Keramiken verantwortlich. Und um deinen Tonerzeugnissen den letzten Schliff zu verleihen, setzt du verschiedene Dekorationstechniken ein.

Wo arbeite ich später?

Als Keramiker wirst du die meiste Zeit deines Arbeitsalltags in Töpferwerkstätten verbringen. Sie können Teil von kleineren Betrieben des Keramikerhandwerks sein, sind aber auch in den Produktionshallen von Fliesen- und Kachelstudios anzutreffen. Viele soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel Alters- und Jugendheime, betreiben außerdem eigene Töpferwerkstätten, in denen du unter Umständen ebenfalls zu tun hast.

Übrigens

Keramiker sind sehr auf ihre Brennöfen angewiesen. Zum Teil ziehen sich die Brennzeiten beträchtlich in die Länge. Außerdem haben sie nur ein bestimmtes Fassungsvermögen. Besonders als selbstständiger Keramiker musst du deshalb stets die Auslastung der Brennöfen beachten und einberechnen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du entwickelst oft eigene Ideen, um etwas Neues zu erschaffen
  • du hast geschickte Hände, da du die Tonmaterialien behutsam formen musst
  • du arbeitest präzise und gründlich

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Die meisten Keramikbetriebe sind eher klein und können deshalb meistens nur eine geringe Menge an Auszubildenden aufnehmen und wenige Keramiker beschäftigen. Über das Internet können dafür inzwischen manche Keramiker ihre Waren auch ohne Ladengeschäft an die Kunden bringen. Einfallsreichtum und ein Gespür für Trends helfen dir weiter.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als ausgebildeter Keramiker kannst du die Meisterprüfung ablegen und so Keramikermeister oder Industriemeister mit der Fachrichtung Keramik werden. Auch ein Studium, beispielsweise im Studienfach Keramik- oder Industriedesign, käme bei entsprechender Hochschulreife für dich in Frage.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden das Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Keramiker /-in

Keramiker/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/keramiker-in
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