Lasertechnische /-r Assistent /-in (schulische Ausbildung)

Infos zur Aubildung als Lasertechnische/-r Assistent/-in findest du bei blicksta.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Auch wenn es sich ein bisschen so anhört – der Beruf des Lasertechnischen Assistenten hat nichts mit „Star Wars“ zu tun. Lasertechnik wird in der Industrie und Forschung genutzt, um Material zu bearbeiten oder etwas zu messen. Als Lasertechnischer Assistent bist du dafür zuständig, Laseranlagen zu bedienen, zu warten und einzurichten. Diese Anlagen werden zum Beispiel benötigt, um Kunststoffe oder Metalle zu schneiden und zu schweißen oder um Entfernungen oder Fassungsvermögen zu bestimmen. Du programmierst die Anlagen und überprüfst, ob die Maschinenprogramme richtig ablaufen. Wenn es Störungen oder Probleme gibt, bist du zur Stelle, um sie zu beheben. Du überlegst zusammen mit deinen Kunden, welche Laseranlagen für ihre Anforderungen die richtigen sind, nimmst die neuen Anlagen in Betrieb und zeigst den Mitarbeitern, wie sie sie bedienen. Manchmal bist du auch an der Entwicklung ganz neuer lasertechnischer Lösungen beteiligt.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Ausbildung zum Lasertechnischen Assistenten kannst du überall dort arbeiten, wo Laseranlagen hergestellt oder benutzt werden. Es bieten sich also zum einen die Produzenten der Lasergeräte als Arbeitgeber an. Darüber hinaus kannst du bei Unternehmen der Metallindustrie und des Fahrzeug- oder Maschinenbaus einsteigen. Auch die Hersteller von technischen Kunststoffteilen, technischen Glaswaren oder Musikinstrumenten benötigen dein Fachwissen, sofern sie Laser in ihrer Produktion einsetzen. Ein weiteres Gebiet, in dem du nach deiner Ausbildung arbeiten kannst, ist die Forschung. Du hast zum Beispiel die Möglichkeit, Forschungseinrichtungen im Bereich Naturwissenschaften zu unterstützen.

Übrigens

Die Ausbildung zum Lasertechnischen Assistenten wird seit dem Jahr 2000 angeboten. An manchen Berufsfachschulen kannst du eine Zusatzqualifikation als Laserschutzbeauftragter erwerben.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein
  • du hast gute Kenntnisse in Mathematik, weil du in diesem Beruf viel berechnen musst
  • du bringst gute Kenntnisse in Physik mit, damit du die Steuerungs- und Regelungssysteme von Laseranlagen verstehst
  • du hast Spaß an Werken und Technik

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Fachleute für Lasertechnik werden gebraucht, da es sich um ein zukunftsorientiertes Berufsfeld handelt. Auch die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen stellte bei ihrem Besuch im Laserzentrum Hannover fest, dass die Lasertechnik viele Arbeitsplätze schafft.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du aufsteigen möchtest, kannst du dich beispielsweise zum Techniker oder zum Fachwirt weiterbilden. Hast du die entsprechende Hochschulreife, wäre sicher ein Studium der Optische Technologien oder Lasertechnik spannend.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Du benötigst mindestens den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/lasertechnische-r-assistent-in-schulische-ausbildung
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