Masseur /-in und medizinische /-r Bademeister /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2,5 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule und medizinische Einrichtung
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Was mache ich in dem Beruf?

Der Rücken schmerzt, Schultern und Nacken sind verspannt, wie gut würde da eine ausgedehnte Massage tun. Als Masseur und medizinischer Bademeister weißt du, welche Behandlung du anwenden musst, um die Schmerzen deiner Patienten zu lindern und die Verspannungen zu lösen. Oft suchen dich deine Patienten auf, nachdem sie eine Diagnose von ihrem Arzt erhalten haben. An dieser orientierst du dich und passt eine individuelle Therapie in Absprache mit deinem Patienten an. Du wendest meist unterschiedliche Massagepraktiken an, denn je nach Körperregion eignet sich eine andere Methode am besten. Manche Beschwerden erfordern aber auch Bewegungs-, Strahlen- oder Elektrotherapien. Du solltest auch nicht vor ein bisschen „Schmutz“ zurückschrecken, denn Schlamm- und Fangopackungen zählen zu den häufig angewandten Praktiken eines Masseurs und medizinischen Bademeisters. In deiner Ausbildung lernst du, wie diese richtig durchgeführt werden. Du arbeitest aber nicht nur nach ärztlicher Diagnose, manche Patienten kommen auch zu dir, um sich schlichtweg einmal richtig verwöhnen zu lassen. 

Wo arbeite ich später?

Es gibt unterschiedliche Bereiche, in denen du eine Anstellung finden kannst. Du kannst zum Beispiel in Krankenhäusern, Massagepraxen, Gesundheitszenten oder Rehabilitationskliniken arbeiten. Dort führst du deine Behandlungen in Behandlungsräumen oder Krankenzimmern durch. Auch in Bädern oder Saunen bist du tätig. Für eine mobile Massage kann es auch sein, dass du zu deinen Patienten nach Hause oder an ihren Arbeitsplatz fährst.

Übrigens

Wahrscheinlich denkst du bei der Berufsbezeichnung Bademeister eher an den Aufseher im Schwimmbad. Für die Sicherheit im Schwimmbad sorgt aber der Fachangestellte für Bäderbetriebe, das wird oft verwechselt. 

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

- du interessierst dich für andere Menschen und das, was sie fühlen und wollen
- du interessiert dich für Neues
- du arbeitest präzise und gründlich
- du stellst dich gut auf neue Situationen ein
- du hast in der Schule gute Noten in Biologie, Physik und Chemie

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Der Arbeitsmarkt hält gute Chancen für dich bereit. In der Gesundheitsbranche gibt es nur sehr wenig Arbeitslose. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr Menschen sich eine Auszeit und Entspannung wünschen. Hier kannst du helfen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich nach deiner Ausbildung zum Physiotherapeuten weiterbilden. Du hast zudem viele Möglichkeiten, um dich zu spezialisieren. Wie wäre es mit einer Weiterbildung zum Sportmasseur oder einer Spezialisierung auf die Lymphdrainage? Wenn du lieber kaufmännisches Wissen sammeln möchtest, kannst du auch Fitnessfachwirt werden. Darüber hinaus ist ein Studium der Sport- oder Medizinpädagogik eine weitere Option.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss In der Regel wird mindestens der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung vorausgesetzt. Wenn du diese nicht hast, musst du eine Berufsausbildung von mindestens einem Jahr vorweisen können.
Ausbildungsdauer 2,5 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule und medizinische Einrichtung
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/masseur-in-und-medizinische-r-bademeister-in-schulische-ausbildung
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