Metallblasinstrumentenmacher /-in

Infos zur Ausbildung als Metallblasinstrumentenmacher/-in findest du bei blicksta.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 400€
  • 2. Lehrjahr: 480€
  • 3. Lehrjahr: 520€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule oder Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Bei der Dancehall-Combo Seeed kann man erleben, wie Posaune und Saxofon den mitreißenden Klang der Band aus Berlin vollenden und Begeisterungsstürme hervorrufen. Als Metallblasinstrumentenmacher stellst du beispielsweise die Trompete, die Posaune, das Saxofon, das Horn und die Tuba her, aber auch viele verschiedene Variationen dieser Instrumente. Zunächst formst und modellierst du den Klangkörper des Instruments aus verschiedenen Blechen und Metallen. Hierbei musst du oft vorgegebene Bauzeichnungen befolgen. Danach lötest du die Metallteile zusammen und ergänzt das Instrument mit wichtigen Kleinteilen, wie zum Beispiel den Ventilen, dem Mundstück und den Tasten, auf denen später gespielt werden soll. Auch die anschließende Lackierung des Instruments fällt in dein Aufgabengebiet. Schließlich musst du das Instrument noch sehr präzise stimmen. Metallblasinstrumentenmacher müssen außerdem oft ältere Instrumente reparieren und Kunden beraten.

Wo arbeite ich später?

Du arbeitest entweder in handwerklichen Werkstätten oder industriellen Betrieben, in denen Metallblasinstrumente hergestellt werden. Auch in manchen Musikinstrumentenläden mit angeschlossener Werkstatt werden Metallblasinstrumentenmacher beschäftigt. Da du auch ältere Metallblasinstrumente reparieren und neu stimmen musst, bist du möglicherweise auch öfter in Museen oder Konzerthäusern unterwegs.

Übrigens

Für den Bau der Metallblasmusikinstrumente musst du oft Blech- und Metallstücke zuschneiden, die sehr scharfe Kanten haben können. Deshalb musst du am Arbeitsplatz manchmal Sicherheitshandschuhe tragen, damit du dich nicht am Metall schneidest.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest präzise und gründlich
  • du hast ein musikalisches Gehör, weil du die Instrumente präzise stimmen musst
  • du hast geschickte Hände, da du viele kleine Teile zusammensetzen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Jedes Orchester ist auf viele Metallblasinstrumente angewiesen und Deutschland ist eine internationale Hochburg für Orchester- und Blasmusik. Daher müssen sich Metallblasinstrumentenmacher keine großen Sorgen machen. Ein guter Draht zur lokalen Musikerszene und Musikschule sorgt für wachsende Kundschaft.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du deine Gesellenprüfung erfolgreich hinter dich gebracht hast, wäre der nächste mögliche Schritt, die Meisterprüfung abzulegen und Metallblasinstrumentenmachermeister zu werden. Wenn du deine Fachkenntnisse über deinen Beruf erweitern möchtest, kommt bei entsprechender Hochschulreife auch ein Studium im Fach Musikinstrumentenbau für dich infrage.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden das Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule oder Berufsfachschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Metallblasinstrumentenmacher /-in

Metallblasinstrumentenmacher/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/metallblasinstrumentenmacher-in
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