Modedesignerin / Modedesigner Ausbildung (schulisch)

Modedesigner Ausbildung – Wissenswertes zum Beruf und zurAusbildung. Jetzt bei blicksta informieren! 
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 - 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule, Berufskolleg
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Was mache ich in dem Beruf?

Mode und Design sind dein Leben? Du kennst dich immer mit den neusten Trends aus, liest regelmäßig Fashion-Blogs oder betreibst vielleicht sogar selbst einen? Dann denk doch mal über eine Ausbildung zum Modedesigner / zur Modedesignerin nach! Um in diesem Beruf erfolgreich zu sein, solltest du viel persönliches Engagement und Begeisterung für Mode mitbringen. Du entwirfst Kleidungsstücke oder ganze Mode-Kollektionen für Frauen, Männer und Kinder. Außerdem gestaltest du Outfits fürs Theater, Filmstudios oder auch das Fernsehen. Die ersten Design-Entwürfe zeichnest du in der Regel mit der Hand. Dabei berücksichtigst du aktuelle Trends und wählst Farben, Schnitte und Accessoires aus. Danach geht es am Computer weiter: Mithilfe von spezieller Gestaltungssoftware für das Modedesign fertigst du Schnittmuster an. Du wählst die Stoffe und anderen Materialien aus und berechnest, wieviel von jedem benötigt wird. Außerdem überwachst du die Herstellung erster Modelle. Wenn alles hundertprozentig passt, kann die Serienproduktion beginnen. Manchmal bist du auch dafür zuständig, die gesamte Herstellung zu koordinieren und zu überwachen. 

Wo arbeite ich später?

Die Berufsbezeichnung Modedesigner ist nicht geschützt. Wie du dich nach deiner Design-Ausbildung für Mode nennen darfst, hängt davon ab, in welchem Bundesland in Deutschland und an welcher Schule du deinen Abschluss machst. Du bist dann zum Beispiel Assistent für Mode und Design, staatlich geprüfter Designer (Mode) oder staatlich anerkannter Modedesigner. Die Einstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung sind für alle gleich, unabhängig von der Abschlussbezeichnung. Du kannst zum Beispiel in Modeateliers arbeiten. Wenn du gerne Kostüme entwerfen möchtest, kannst du dich nach deiner Ausbildung bei Theatern oder Film- und Fernsehanstalten bewerben. Bekleidungsunternehmen stellen dich ebenfalls ein, denn sie haben häufig eigene Entwurfsabteilungen. Und nicht nur in Deutschland ist eine Karriere möglich. Mit einer Ausbildung zum Modedesigner kannst du in die Welt hinaus und international tätig sein.

 

Übrigens

Private Modeschulen haben häufig eigene Zulassungsverfahren. Die Aufnahme an einer Modeschule und Schulen mit Schwerpunkt im Bereich Design setzt eine Arbeitsmappe mit eigenen Entwürfen voraus, die du mit deiner Bewerbung einreichst. Um an einer Privatschule deine Ausbildung absolvieren zu können, musst du meistens einen Auswahltest bestehen oder an einem Vorstellungsgespräch teilnehmen. Danach wird zwischen allen Bewerbern gewählt und die jeweils besten erhalten die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Schule zu absolvieren. Die Anforderungen sind hoch, daher solltest du schon früh mit der Vorbereitung beginnen. Zu der perfekten Bewerbung an einer Modeschule gehört vor allem eine Mappe mit aussagekräftigen Arbeitsproben.

 

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du entwickelst oft eigene Ideen, um etwas Neues zu schaffen 
  • du arbeitest gründlich und präzise 
  • du verfügst über Kenntnisse in Kunst, weil du dich mit Farben und Formen auskennen und Zeichnungen anfertigen musst
  • du interessierst dich für Mode und hast ein gutes Gespür für die richtigen Schnitte und Stoffe 
  • deine Kenntnisse in Mathematik sind hilfreich, weil du zum Beispiel Stoffmengen berechnen musst 
  • du bist fit am Computer, weil du oft mit Gestaltungssoftware arbeitest

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Bei der Stellensuche hast du es mit vielen Konkurrenten zu tun. Eine Weiterbildung nach deiner Ausbildung kann daher sinnvoll sein. Außerdem solltest du flexibel sein und dich nicht direkt auf einen Berufszweig versteifen. Wenn es in Modeateliers oder bei Bekleidungsunternehmen nicht klappt, könntest du zum Beispiel auch als Trendscout arbeiten oder Modehäuser beraten. Sowohl im In- als auch im Ausland gibt es eine Vielzahl von Jobs, für die sich Modedesign-Absolventen bewerben können. Für den internationalen Markt ist ein gutes und verhandlungssicheres Englisch eine der Voraussetzungen, um im Bereich Design überzeugen zu können. 

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Das Thema Weiterbildung und Karriere ist in jedem Beruf wichtig. Nach deiner Berufsausbildung zum Modedesigner / zur Modedesignerin kannst du dich zum Beispiel zum Techniker der Fachrichtung Bekleidungstechnik weiterbilden. 
Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit, deinen Bekleidungsfachwirt zu machen oder dich zum staatlich geprüften Gestalter oder Produktentwickler weiterzubilden. Mit deinem Wissen, dass du in der Ausbildung erlangt hast, kannst du dich auch mit einem eigenen Modelabel selbstständig machen. Dafür solltest du aber viel Durchsetzungskraft und Motivation mitbringen. Um beruflich voranzukommen, kannst du – bei entsprechender Hochschul- oder Fachhochschulreife – auch ein Studium in Modedesign anschließen. 

Fakten zur Ausbildung

Abschluss In der Regel benötigst du einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 - 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule, Berufskolleg
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/modedesignerin-modedesigner-ausbildung-schulisch
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