Musiklehrer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule und andere Bildungseinrichtungen
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Was mache ich in dem Beruf?

„Für Elise“ von Beethoven ist eines der Lieder, das wohl bei jedem Klavierschüler mal auf dem Programm steht. Musiklehrer haben dieses Stück bestimmt schon hunderte Male gehört und das sowohl in guten als auch in schlechten Varianten… Wenn du als Musiklehrer arbeiten möchtest, solltest du also ein geduldiger Mensch sein, der Dinge auch gerne mehr als einmal erklärt. Du gibst zum Beispiel Klavier- oder Gitarrenunterricht, bildest Sänger aus oder unterrichtest eine Schulklasse in Musik. Dabei hast du es sowohl mit Anfängern zu tun als auch mit Schülern, die sich auf ein Musikstudium vorbereiten wollen – und sie alle müssen motiviert werden. Es ist wichtig, sie nicht zu überfordern und für jedes Leistungsniveau einen gründlich ausgearbeiteten Lehrplan zu entwickeln. Der Unterricht ist häufig noch nicht alles: Viele Musiklehrer organisieren auch Konzerte und Wettbewerbe, leiten ein Orchester oder erledigen Verwaltungsarbeiten. Falls du mit ganz kleinen Kinder arbeitest, geht es vor allem um die musikalische Früherziehung und weniger um ein bestimmtes Instrument.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Ausbildung zum Musiklehrer kannst du an Musikschulen arbeiten, Privatunterricht geben oder vielleicht sogar deine eigene Musikschule aufmachen. Außerdem kannst du Lehrer an einer weiterführenden Schule werden, also zum Beispiel an einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule. Diese Ausbildung ist somit eine gute Alternative zum Lehramtsstudium.

Übrigens

Als Musiklehrer musst du mehrere Instrumente beherrschen und es ist natürlich perfekt, wenn du das schon vor deiner Ausbildung kannst. Falls nicht, ist das aber auch kein Problem, denn an einigen Musikschulen reicht auch ein Instrument für die Aufnahmeprüfung. Weitere lernst du dann in deiner Ausbildung.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du kannst eine Gruppe führen, Aufgaben verteilen und klären, wer was machen soll
  • du kannst deine Meinung gut vertreten und durchsetzen
  • dir fällt es leicht einzuschätzen, was in deinem Gegenüber vorgeht und wie er sich fühlt
  • du spielst mindestens ein Instrument und interessierst dich auch für Musiktheorie

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Generell unterliegt der Arbeitsmarkt für Lehrer gewissen Schwankungen. Es ist deshalb schwierig, eine Prognose über mehrere Jahre zu geben. Als ausgebildeter Musiklehrer bist du im Gegensatz zu anderen Lehrern allerdings nicht auf den Einsatz in allgemeinbildenden Schulen beschränkt. Wenn es dort nicht klappt, kannst du dich immer noch in einer Musikschule oder Musikakademie bewerben oder dich selbstständig machen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung zum Musiklehrer kannst du dich auf verschiedene Bereiche spezialisieren, zum Beispiel auf klassische Instrumentalmusik, Gesang oder Schulpädagogik. Um beruflich aufzusteigen, hast du die Möglichkeit, ein Hochschulstudium an deine Ausbildung anzuschließen, zum Beispiel in Musikpädagogik. Unter Umständen ist das sogar ohne Abitur möglich.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss In der Regel benötigst du den Realschulabschluss bzw. mittleren Bildungsabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Berufsfachschule und andere Bildungseinrichtungen
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/musiklehrer-in
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