Naturwerksteinmechaniker /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 630€ - 773€
  • 2. Lehrjahr: 680€ - 917€
  • 3. Lehrjahr: 760€ - 1082€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Der Beruf klingt ein wenig nach Steinzeit, doch tatsächlich verwendest du als Naturwerksteinmechaniker modernste computergesteuerte Maschinen, um aus Rohblöcken verschiedene Produkte herzustellen. Neben Platten und Fliesen kreierst du auch Grabsteine, Säulen und Denkmäler aus Marmor, Granit oder Sandstein. Drei Wege stehen dir dabei offen: In der Fachrichtung Maschinenbearbeitungstechnik arbeitest du meist in großen Werkhallen und stellst mithilfe von programmierbaren Säge-, Schleif- und Fräsmaschinen Fliesen, Platten und Massivobjekte her. Entscheidest du dich für den Bereich Schleiftechnik, ist dein Spezialgebiet die perfekte Oberfläche: Du schleifst und polierst die Produkte sowohl mit Handwerkzeugen als auch mit entsprechenden Maschinen. Wenn du lieber klassisches Werkzeug benutzt und darüber hinaus noch eine kreative Ader hast, ist die Fachrichtung Steinmetztechnik vielleicht etwas für dich: Hier gestaltest du Wand- und Deckenbekleidungen, aber auch kunstvolle Objekte, zum Beispiel Denkmäler.

Wo arbeite ich später?

Als Naturwerksteinmechaniker kannst du in der Naturstein- beziehungsweise Naturwerksteinbearbeitung und -verarbeitung arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Naturwerksteinbetriebe, aber auch Steinmetzereien oder Hersteller von Einrichtungs- und Ausstattungsobjekten. Außerdem kannst du dich bei Marmorbetrieben oder Herstellern von Beton-, Zement und Gipserzeugnissen bewerben. Die genauen Einstiegsmöglichkeiten hängen von der gewählten Fachrichtung ab.

Übrigens

In diesem Beruf sind Umsicht und Aufmerksamkeit unerlässlich, denn bei der Arbeit mit den großen Steinblöcken und Maschinen besteht eine erhöhte Unfallgefahr.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest sorgfältig, gründlich und vorausschauend
  • du bist handwerklich begabt und bringst technisches Verständnis mit
  • du hast solide Kenntnisse in Mathematik, um zum Beispiel den Fugenverschnitt zu berechnen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Steinerzeugnisse und Natursteinprodukte werden vermehrt industriell gefertigt, weshalb du in Industriebetrieben gute Chancen hast. Außerdem kannst du dich auf Restaurierungen spezialisieren.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker kannst du dich zum Industriemeister der Fachrichtung Naturwerkstein oder Techniker der Fachrichtung Steintechnik weiterbilden. Auch eine Weiterbildung zum Gestalter der Fachrichtung Stein bringt dich beruflich voran. Falls du im Anschluss an deine Ausbildung noch studieren möchtest und die entsprechende Hochschulreife mitbringst, würde sich zum Beispiel Baustoffingenieurwissenschaft oder Architektur anbieten.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Naturwerksteinmechaniker /-in

Naturwerksteinmechaniker/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/naturwerksteinmechaniker-in
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