Orgel- und Harmoniumbauer /-in

Infos zur Ausbildung als Orgel- und Harmoniumbauer/-in findest du bei blicksta.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 400€ - 830€
  • 2. Lehrjahr: 450€ - 866€
  • 3. Lehrjahr: 581€ - 907€
  • 4. Lehrjahr: 510€ - 956€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Vielleicht hast du schon einmal in einer Kirche gehört, wie der Klang der Orgel das gesamte Gebäude ausfüllt. Als Orgel- und Harmoniumbauer hast du dir das allergrößte Instrument für deinen Beruf ausgesucht, denn Orgeln können die Größe eines Lastwagens haben! Das Harmonium hingegen ist eine kleinere Version der Orgel, die in jedes Wohnzimmer passt, aber immer noch die Maße eines Klaviers erreicht. In der Ausbildung spezialisierst du dich entweder auf den Bau der Orgeln oder auf die Herstellung der Orgelpfeifen. Je nach Fachrichtung setzt du verschiedene Holz- und Metallarten ein, um die Instrumententeile zu produzieren und zusammenzusetzen. Beim Aufbau der Orgel in Kirchen oder Konzerthäusern musst du außerdem die Akustik des Raums und die Architektur berücksichtigen. Neben dem Bau von neuen Orgeln bist du auch für die Restaurierung und Instandsetzung von teilweise sehr alten Orgeln zuständig. Eine solche Wartung ist sehr aufwendig und kann mehrere Monate dauern.

Wo arbeite ich später?

Als Orgel- und Harmoniumbauer arbeitest du in Betrieben, die Orgeln und Harmonien herstellen. Das können sowohl handwerkliche Werkstätten als auch industrielle Herstellerfirmen sein. Auch in Kirchen und Konzerthäusern hältst du dich oft auf, weil die Orgeln hier in der Regel zusammengesetzt werden. Dort wirst du auch den Großteil der Restaurationen und Wartungsarbeiten durchführen.

Übrigens

Als Orgel- und Harmoniumbauer wirst du viele Reisen unternehmen. Manche Orgelbauer übernehmen sogar Aufträge aus dem Ausland. Du wirst also auf jeden Fall viel unterwegs sein, wenn du den Sound deiner Orgeln in die Welt trägst.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du arbeitest gerne und gut mit verschiedenen Menschen zusammen
  • du hast ein musikalisches Gehör, weil du den Klang und die Stimmung der Orgel beurteilen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

In fast allen Kirchen und Konzerthäusern findet man Orgeln. Früher oder später müssen sie in einem aufwendigen Verfahren restauriert und gewartet werden, daher wirst du auch langfristig zu tun haben. Allerdings gibt es nur wenige Betriebe, die eine Ausbildung anbieten.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Wenn du deine Ausbildung erfolgreich hinter dich gebracht hast, kannst du die Meisterprüfung anstreben und Orgel- und Harmoniumbauermeister werden. Mit dem Fach Musikinstrumentenbau hast du außerdem die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen und dein theoretisches Wissen über Orgeln und andere Instrumente zu erweitern. Dafür brauchst du die Hochschulzugangsberechtigung.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden das Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Orgel- und Harmoniumbauer /-in

Orgel- und Harmoniumbauer/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/orgel-und-harmoniumbauer-in
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