Rohrleitungsbauer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer - 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 708€
  • 2. Lehrjahr: 769€ - 1088€
  • 3. Lehrjahr: 1005€ - 1374€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Rohre sehen im Straßenbild eher unschön aus – als Rohrleitungsbauer sorgst du dafür, dass Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, Öl oder Fernwärme unter der Erde verschwinden. Dafür gräbst du zunächst einen sogenannten Rohrgraben ins Erdreich. Den sicherst du dann ab, damit niemand hineinfällt. Als nächstes lässt du die benötigten Rohrteile hinab. Meistens benutzt du dazu Normrohre in der passenden Größe - falls du aber besondere Teile wie Abzweige oder Biegungen benötigst, stellst du diese in deiner Werkstatt selbst her. In der Baugrube verbindest du die Rohrteile zu einer belastbaren und dichten Leitung - das Rohr muss zum Teil sehr hohem Druck standhalten. Je nach Material verschweißt, verklebst oder verschraubst du die Einzelstücke und baust Abzweige, Absperrschieber und Messvorrichtungen ein. Danach prüfst du, ob das Rohr auch wirklich dicht ist, und schließt den Rohrgraben wieder. Außerdem übernimmst du Reparatur- und Wartungsarbeiten an Leitungen und behebst beispielsweise Rohrbrüche.

Wo arbeite ich später?

Als Rohrleitungsbauer arbeitest du hauptsächlich bei Tiefbauunternehmen, zum Beispiel bei Rohrleitungsunternehmen, sowie bei Firmen aus der Energie- und Wasservorgung (Wasser- und Brunnenbau).

Übrigens

Arbeiten bei Wind und Wetter macht dir nichts aus? Gut so, denn als Rohrleitungsbauer musst du auch raus, wenn es draußen mal ungemütlich ist. Das gilt besonders für dringend notwendige Reparaturarbeiten.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest gut und präzise, denn die Rohre müssen auf jeden Fall dicht sein
  • du bist fit in Mathe und Physik, um zum Beispiel Volumen zu berechnen und Messgeräte zu verstehen
  • du bist körperlich fit und kannst bei Bedarf auch mal kräftig zupacken
  • du bist handwerklich begabt, was bei vielen Aufgaben gefragt ist

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Laut dem deutschen Rohrleitungsbauverband sind die Beschäftigungsperspektiven nach der Ausbildung günstig. Das liegt auch daran, dass der Branche heute schon oft geeignete Kandidaten fehlen, um die Mitarbeiter zu ersetzen, die in Rente gehen. Wenn du also Lust auf einen Job als Rohrleitungsbauer hast und die Ausbildung erfolgreich absolvierst, stehen deine Chancen nicht schlecht.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als Rohrleitungsbauer kannst du dich zum Beispiel auf den Wasser-, Brunnen- oder Bergbau oder die Gas-, Wasser und Fernwärmeversorgung spezialisieren. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du zum Vorarbeiter aufsteigen und danach auch die Prüfung zum Polier machen, womit du auf der Baustelle mehr Verantwortung für Aufgaben und Mitarbeiter übernimmst. Einen Schritt voran bedeutet auch die Prüfung zum Netzmeister oder die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden einen Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer - 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Rohrleitungsbauer /-in

Rohrleitungsbauer/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/rohrleitungsbauer-in
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