Schädlingsbekämpfer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 500€ - 595€
  • 2. Lehrjahr: 605€ - 720€
  • 3. Lehrjahr: 715€ - 850€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Schaben haben es gerne feucht und warm, Hausratten bevorzugen eher eine trockene Umgebung wie Dachböden oder Scheunen und Motten fühlen sich in Vorratskammern wohl. Als Schädlingsbekämpfer kennst du dich mit den ungebetenen Besuchern und ihren Lebensgewohnheiten bestens aus und weißt, wie du sie in Privathäusern, Betrieben und besonders Restaurants mit welchen Mitteln bekämpfst. So sorgst du mit dafür, dass die Tiere keine Krankheiten und Keime übertragen. Dabei achtest du stets darauf, möglichst umweltschonende Mittel einzusetzen. Alle Maßnahmen werden sorgfältig von dir dokumentiert. Du bist zudem ein Spezialist in der Vorsorge und weißt, was zu tun ist, damit sich die störenden Tiere nicht einnisten. Die Beratung von Kunden in Sicherheits- und Vorbeugemaßnahmen ist deshalb eine wichtige Aufgabe für dich.

Wo arbeite ich später?

Als Schädlingsbekämpfer kannst du dich selbstständig machen. Andernfalls findest du in Dienstleistungsbetrieben für Schädlingsbekämpfung oder bei Hygienedienstleistern eine Anstellung. Dein Arbeitstag spielt sich meist in Gebäuden ab, aber auch im Freien. Dort bringst du zum Beispiel Taubenabwehrgitter an oder bekämpfst Schädlinge in Freilandbetrieben wie Gärtnereien.

Übrigens

Schädlingsbekämpfer heißen auch Kammerjäger. Diese ältere Bezeichnung nimmt Bezug auf die nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung Kammer statt Zimmer. Eigentlich lustig, denn Kammern werden ja nicht gejagt.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

- du bringst gerne deine Fähigkeiten in ein Team ein
- du planst und organisierst gern
- du arbeitest präzise und gründlich
- du stellst dich gut auf neue Situationen ein
- du bist möglichst fit in Biologie und Chemie, weil du dich gut mit Schädlingsbekämpfungsmitteln auskennen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Welches Tier ein Schädling ist, hängt von der Perspektive ab. In einem Restaurant hat eine Ratte auf jeden Fall nichts zu suchen. Doch immer wieder tauchen Tiere dort auf, wo sie nicht hingehören. Das wird auch in Zukunft so sein und Schädlingsbekämpfer immer mit Arbeit versorgen. Für sie ist zudem von Vorteil, dass die Hygienevorschriften in Deutschland streng sind.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich in vielen Bereichen spezialisieren und weiterbilden, zum Beispiel in der Taubenabwehr oder im Insektenschutz. Auch die Fortbildung zum Techniker in der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik ist eine Option. Falls du über die entsprechende Hochschulreife verfügst, kommt zudem ein Studium infrage. Vielleicht interessiert dich ja Biologie so sehr, dass du den Versuch wagst.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Die Betriebe stellen meistens Bewerber mit einem mittleren Bildungsabschluss wie dem Realschulabschluss ein. Aber auch mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/schaedlingsbekaempfer-in
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