Schweißer /-in (geprüft) (schulische Ausbildung)

Infos zur Ausbildung als Schweißer/-in (geprüft) findest du bei blicksta. Teste deine Interessen und finde heraus, was zu dir passt.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 0,07 - 0,28 Jahre
Ausbildungsort Bildungseinrichtungen
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Was mache ich in dem Beruf?

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, auf welche Weise Flugzeuge, Stahlbauten oder Schiffe eigentlich so stabil zusammengebaut werden, dass sie unter ihrem Gewicht nicht auseinanderbrechen? Schweißer spielen hierbei eine wichtige Rolle! Denn als Schweißer montierst du mit heißer Flamme und sprühenden Funken diverse Metallanlagen und Stahlkonstruktionen. In der Regel befolgst du dabei Konstruktionspläne, die genau angeben, welche Teile miteinander verbunden werden müssen. Nun kommt dein wichtigstes Werkzeug zum Einsatz: der Schweißbrenner! Mit ihm erhitzt du das Material, bis es sich verflüssigt und sich so mit anderen erhitzten Metallteilen verbinden kann. Für diese Schweißnähte setzt du je nach Material unterschiedliche Schweißtechniken ein, da sich die Metalle während des Schweißvorgangs unterschiedlich stark verformen. Auch für die Überwachung von Schweißrobotern bist du zuständig. Nach den Schweißvorgängen überprüfst du die Schweißnähte schließlich auf Unebenheiten und andere Mängel. Zum Schweißer kannst du dich weiterbilden, es ist kein klassischer Ausbildungsberuf.

Wo arbeite ich später?

Schweißer sind in sehr vielen verschiedenen Branchen anzutreffen, da sie überall dort gebraucht werden, wo Metallteile montiert werden. Du kannst also beispielsweise bei Maschinenbauunternehmen, Schlossereien, Autofirmen, Flugzeugherstellern oder Schiffswerften arbeiten. Auch im Gebäude- und Straßenbau kommst du als Schweißer zum Einsatz. Gleiches gilt für die Installation von Gas-, Strom-, oder Wasserleitungen. In nahezu allen Fällen lässt du in Werkstätten oder großen Produktionshallen die Funken sprühen.

Übrigens

Die Aus- und Weiterbildung zum geprüften Schweißer basiert auf mehreren Lehrgängen, deren Dauer und Anzahl davon abhängt, wie viel Erfahrung du mitbringst. Nach den Lehrgängen musst du eine Schweißerprüfung nach den Richtlinien des "Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V." (DVS) ablegen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du bist bereit, Anweisungen von Vorgesetzten zu befolgen
  • du hast geschickte Hände, weil du Metallteile präzise anordnen und montieren musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

In vielen Industrien werden Schweißer gebraucht. Da es sich beim geprüften Schweißer um eine Weiterbildungsmaßnahme handelt, haben auch viele andere Handwerker und Techniker die Lizenz zum Schweißen. Um deine Aussichten auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, könntest du noch eine weitere Ausbildung in Betracht ziehen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als geprüfter Schweißer hast du die Möglichkeit, dich zum Schweißwerkmeister weiterzubilden. Damit bist du als Schweißfachkraft besonders qualifiziert und kannst Schweißarbeiten beaufsichtigen, während du selbst die besonders anspruchsvollen Schweißstellen übernimmst.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 0,07 - 0,28 Jahre
Ausbildungsort Bildungseinrichtungen
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/schweisser-in-geprueft-schulische-ausbildung
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