Silberschmied /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 948€
  • 2. Lehrjahr: 1007€
  • 3. Lehrjahr: 1096€
  • 4. Lehrjahr: 1155€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Silber ist ein besonderes Material. Das Metall glänzt edel und ist wertvoll. Nicht ohne Grund heißt es im Sprichwort, dass man etwas auf dem Silbertablett serviert bekommt. Die Redensart deutet an, dass aus diesem Werkstoff Größeres geschmiedet wird, zum Beispiel sakrale Gegenstände wie Kelche und Monstranzen oder Tabletts, Kannen, Teller und vieles mehr. Viele Gegenstände, die du bearbeitest, sind nicht massiv aus Silber, sondern werden versilbert. Das Basismaterial ist oft Kupfer und Messing. Hammer, Amboss und Blechschere sind die gebräuchlichsten Werkzeuge, die dabei zum Einsatz kommen. Dabei ist immer dein Feingefühl gefragt - vor allem, wenn du Werkstücke mit Edelsteinen besetzt. Als Silberschmied kannst du deine Kreativität beim Entwerfen und bei der Fertigung entfalten. Aber auch Restaurierungs- und Reparaturarbeiten bringen interessante Aufgaben mit sich.

Wo arbeite ich später?

Als Silberschmied kannst dein Wissen in der Schmuck herstellenden Industrie oder in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten einbringen. Auch Juweliere oder Schmuckdesignateliers kommen als Arbeitgeber infrage.

Übrigens

Als Silberschmied hast du die Wahl zwischen zwei Schwerpunkten. Im Bereich Metall fertigst du hauptsächlich Zier- und Gebrauchsgegenstände an. Im Bereich Email dekorierst du hingegen Objekte mit transparenten oder deckenden Emailfarben.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du entwickelst oft eigene Ideen, um etwas Neues zu schaffen
  • du kannst deine Meinung gut ausdrücken, was dir im Kundenkontakt hilft
  • du gehst mit anderen Menschen respektvoll um, was beim Umgang mit Kunden ebenfalls wichtig ist
  • du bist handwerklich geschickt und fit im Zeichnen und Gestalten

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Traditionelle Handwerksbetriebe müssen heute mit dem Druck leben, den industriell hergestellter Schmuck auf ihr Geschäft ausübt. Doch wenn du dich in deiner Region aufmerksam umsiehst, entdeckst du wahrscheinlich noch so einige Gold- und Silberschmiede. Kein Wunder, denn ihre Produkte sind unverändert gefragt und damit sind auch deine Chancen gegeben, nach der Ausbildung einen adäquaten Job zu bekommen. Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere sagt zum Beispiel, dass die Nachfrage nach handgearbeitetem Schmuck in den letzten Jahren deutlich gestiegen sei.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Als Geselle machst du den nächsten Schritt auf der Karriereleiter, wenn du die Prüfung zum Gold- und Silberschmiedemeister absolvierst. Auch die Weiterbildung zum Gestalter der Fachrichtung Edelmetallgestaltung oder für Edelstein, Schmuck und Gerät qualifiziert dich für eine Aufgabe mit mehr Verantwortung. Wenn du die entsprechende Hochschulreife mitbringst, steht dir der Weg an eine Hochschule offen, wo du zum Beispiel Schmuckdesign studieren könntest.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

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