Straßenwärter /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 853€
  • 2. Lehrjahr: 903€
  • 3. Lehrjahr: 949€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Wenn es keine Straßenwärter gäbe, würden wahrscheinlich mehr Verkehrsunfälle passieren. Denn sie sorgen dafür, dass die Straßen sicher und befahrbar bleiben. Wenn du als Straßenwärter arbeitest, bekommst du einen bestimmten Bezirk zugeteilt, den du regelmäßig überprüfst: Ist die Straße verschmutzt, zum Beispiel mit Öl oder Erde? Gibt es Schlaglöcher? Stehen Verkehrsschilder schief, behindert ein Gebüsch die Sicht oder ist womöglich ein Gully verstopft? Auf alle diese Dinge achtest du und wenn du etwas findest, sperrst du die Fahrbahn ab, sicherst die Baustelle und behebst das Problem. Du säuberst die Straße zum Beispiel, besserst Fahrbahnmarkierungen oder Schlaglöcher aus, mähst den Rasen auf Grünstreifen und schneidest Bäume und Sträucher zurück. Außerdem stellst du Verkehrsschilder auf und nimmst Kanaldeckel hoch, um die Gullys zu reinigen. Im Winter befreist du die Straßen vom Schnee und streust sie mit Salz, damit niemand einen Unfall baut.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Ausbildung zum Straßenwärter kannst du im öffentlichen Dienst arbeiten, also zum Beispiel bei Straßenbauverwaltungen in Landkreisen, Gemeinden und Städten. Auch Straßen- und Autobahnmeistereien oder Baustellensicherungsunternehmen bieten dir Einstiegsmöglichkeiten.

Übrigens

Als Straßenwärter solltest du körperlich fit sein und Spaß daran haben, bei jedem Wetter draußen zu arbeiten. Es kommt auch vor, dass du nachts oder am Wochenende rausmusst, denn Behinderungen treten nicht nur tagsüber auf. Deshalb arbeitest du in der Regel im Schichtdienst.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest umsichtig und gründlich
  • deine Kenntnisse in Mathematik sind hilfreich, weil du auch mal etwas berechnen musst, zum Beispiel Längen oder Mengen
  • du bist handwerklich begabt
  • du interessierst dich für Technik, denn du arbeitest häufig mit Maschinen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut, denn die Verwaltungen bilden in der Regel nur so viele Straßenwärter aus, wie sie auch brauchen. Daher ist es wahrscheinlich, dass du nach deiner Ausbildung übernommen wirst.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung kannst du deinen Straßenwärtermeister machen. Doch du hast auch noch andere Möglichkeiten, um beruflich voranzukommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Weiterbildung zum Polier, Techniker der Fachrichtung Bautechnik oder Technischen Fachwirt? Wenn du die entsprechende Hochschulreife mitbringst und studieren möchtest, würde sich zum Beispiel Bauingenieurwesen anbieten.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/strassenwaerter-in
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