Tiefbaufacharbeiter /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 2 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 708€
  • 2. Lehrjahr: 836€ - 1088€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Es ist ganz schön viel los unter der Erdoberfläche. Wahrscheinlich bekommst du das meiste davon gar nicht mit, höchstens wenn du mal mit der U-Bahn fährst oder an einer Baugrube vorbeikommst. Wenn du im Tiefbau arbeitest, bist du ein Fachmann für alles, was sich unter oder unmittelbar über der Erdoberfläche befindet. Dazu gehören Straßen, Rohre, Versorgungsleitungen, Kanäle, Brunnen oder auch Tunnel und Gleise. Als Tiefbaufacharbeiter gräbst du zum Beispiel Gruben und Schächte, baust Straßen, stellst Böschungen her, führst Bohrungen durch oder verlegst Rohre und Leitungen. Dafür sicherst du den Straßenverkehr und bedienst verschiedene Geräte und Maschinen. In deiner Ausbildung kannst du dich für einen Schwerpunkt entscheiden. Du hast die Wahl zwischen dem Bau von Straßen, Rohrleitungen, Kanälen oder Gleisen. Auch Brunnenbau- und Spezialbauarbeiten sind ein möglicher Schwerpunkt.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Tiefbaufacharbeiter-Ausbildung kannst du im Tiefbaugewerbe arbeiten, also zum Beispiel bei Unternehmen die Straßen, Kanäle oder Gleise bauen. Auch Betriebe der Wasserversorgung oder der Abwasserwirtschaft freuen sich über deine Unterstützung.

Übrigens

Für diesen Beruf solltest du wetterfest sein und die Arbeit an der frischen Luft lieben. Denn Baustellen sind nicht nur bei 20 °C und Sonne in Betrieb – auch bei Regen oder Hitze musst du raus.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du bist handwerklich geschickt
  • du bist körperlich belastbar
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein
  • du arbeitest vorausschauend und umsichtig
  • du verfügst über Kenntnisse in Mathematik und Physik, weil du viel berechnen und die Eigenschaften von Werkstoffen kennen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Arbeitsmarktchancen sind davon abhängig, für welchen Bereich du dich entscheidest. Die Chancen für Gleisbauer und Rohrleitungsbauer sind zum Beispiel gut. Als Straßenbauer hast du hingegen viele Konkurrenten, aber ein Großteil von ihnen ist ungelernt. Wenn du also eine Ausbildung abgeschlossen hast und dich womöglich auch noch weiterbildest, kannst du deine Aussichten auf einen Arbeitsplatz deutlich erhöhen.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter kannst du noch ein Jahr weiter machen, um einen weiteren Abschluss als Straßenbauer, Gleisbauer, Rohrleitungsbauer, Kanalbauer, Spezialtiefbauer oder Brunnenbauer in der Tasche zu haben. Danach hast du noch die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister zu machen. Mit einem Meisterbrief kannst du dich selbstständig machen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Hauptschulabschluss.
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

Freie Ausbildungsplätze

Tiefbaufacharbeiter /-in

Tiefbaufacharbeiter/-in

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/tiefbaufacharbeiter-in
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