Tierheilpraktiker /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 1,75 - 2 Jahre
Ausbildungsort Bildungswerke für therapeutische Berufe und Heilpraktikerschulen.
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Was mache ich in dem Beruf?

Von niedlichen Kätzchen bis hin zu Nutztieren wie Puten – deine Liebe macht vor keinem Tier Halt? Als Tierheilpraktiker kannst du ihnen auf besonders sanfte Weise helfen, falls sie krank sind. Denn anders als beim Tierarzt kommen bei den Zwei- und Vierbeinern vorwiegend homöopathische Mittel und Akupunkturnadeln zum Einsatz. Also Methoden, die den Körper zur Selbstheilung anregen sollen. Außerdem berätst du Tierbesitzer zur richtigen Haltung von Tieren und ihrer Ernährung. Dein Ansatz ist auch die Prävention. Das bedeutet, dass du natürliche Mittel zur Stärkung der Tiere einsetzt, wie zum Beispiel Kräutermischungen, damit sie gar nicht erst krank werden.

Wo arbeite ich später?

Als Tierheilpraktiker arbeitest du vorwiegend in einer Praxis. Es kann aber auch passieren, dass du Hausbesuche machst oder auf Höfen oder in Ställen tätig wirst. 

Übrigens

Naturwissenschaftliche Fächer wie Bio sollten für diesen Job schon zu deinen liebsten zählen. Das erleichtert dir zu verstehen, was im Körper der Tiere vorgeht und wie manche Medikamente wirken.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein, denn jedes Tier ist anders 
  • du gehst gut mit Stress um, denn wenn es Tieren schlecht geht, können sie schon mal aggressiv reagieren
  • du kannst dich auch dann gut konzentrieren, wenn viel um dich herum passiert
  • du lernst gern andere Menschen kennen, denn so gut wie jedes Tier hat einen Halter, den du einfühlsam beraten solltest

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Immer mehr Menschen wohnen alleine. Das führt dazu, dass es immer mehr Haustiere gibt. Viele Halter wollen für ihr Tier nur das Beste und sind bereit, dafür auch Geld auszugeben. Naturheilkunde erlebt gerade einen Boom und so ist derzeit auch der Beruf des Tierheilpraktikers gefragt.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich selbstständig machen, also deine eigene Praxis eröffnen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dich zusätzlich zu spezialisieren, zum Beispiel auf die psychologische Behandlung von Tieren, die Verhaltensstörungen aufweisen.  Oder du studierst Tiermedizin und wirst Tierarzt, dann kannst du je nach Fall entscheiden, ob das erkrankte Tier konventionell oder naturheilkundlich behandelt werden sollte.  

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Es gibt keinen vorgeschriebenen Schulabschluss, die Voraussetzung können die Anbieter, bei denen du die Ausbildung machst, selbst festlegen. 
Ausbildungsdauer 1,75 - 2 Jahre
Ausbildungsort Bildungswerke für therapeutische Berufe und Heilpraktikerschulen.
Duales Studium Nein

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/tierheilpraktiker-in-schulische-ausbildung
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