Uhrmacher /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 948€
  • 2. Lehrjahr: 1007€
  • 3. Lehrjahr: 1096€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule oder Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Weißt du wie spät es gerade ist? Uhrmacher wissen, was die Uhr geschlagen hat! Als Uhrmacher bist du der Fachmann für Zeitmesser aller Art. Du stellst mechanische und elektronische Uhren her und reparierst und wartest sie. Je nachdem, ob du in einem handwerklichen oder einem industriellen Betrieb arbeitest, können deine Aufgaben sehr unterschiedlich ausfallen. In handwerklichen Betrieben reparierst du oft ältere mechanische Uhren, die über ein kompliziertes Uhrwerk funktionieren. Das können sowohl Armbanduhren als auch Wanduhren oder Kuckucksuhren sein. Du öffnest das Gehäuse, reinigst und reparierst defekte Einzelteile oder tauschst sie aus. Die größte Herausforderung ist dabei, den Fehler bei all den kleinen Teilen überhaupt zu finden. Dafür musst du dich mit vielen verschiedenen Uhrbauweisen gut auskennen. Bei der industriellen Uhrenproduktion bist du für die Herstellung von Uhreinzelteilen verantwortlich. Dabei musst du Maschinen und Produktionsabläufe überwachen und die Einzelteile zu Baugruppen zusammensetzen.

Wo arbeite ich später?

Uhrmacher arbeiten entweder in handwerklichen Betrieben, in denen Einzelstücke hergestellt und Uhren repariert werden, oder bei industriellen Uhrenproduzenten. Auch in einigen Uhren- und Schmuckläden sind Uhrmacher angestellt. Im Verkaufsraum berätst du die Kunden und hilfst bei kleinen Reparaturen wie dem Wechseln der Batterie, in der angeschlossenen Uhrmacherwerkstatt erledigst du die komplizierteren Reparaturen.

Übrigens

Als Uhrmacher musst du eine Fähigkeit mitbringen, die oft unterschätzt wird: das Sitzen! Du hantierst oft mit sehr kleinen Einzelteilen und feinen Instrumenten und beugst dich mit einer Lupe über deine Werkbank. Deshalb ist es wichtig, dass du lange sitzen kannst, ohne deinen Rücken zu belasten.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du hast sehr geschickte Finger, weil du viele kleine Teile reparieren, säubern und einbauen musst
  • du hast eine gute Beobachtungsgabe, weil du als Uhrmacher ganz genau hinsehen musst, um Fehler zu entdecken

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Zwar nutzen manche Menschen keine Armbanduhr mehr und bevorzugen den Blick auf die Zeitanzeige des Smartphones. Andererseits wird es wohl immer teure mechanische Schmuckuhren geben. Und um genau diese Art von Uhren herzustellen und zu reparieren, werden Uhrmacher auch in Zukunft benötigt.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Hast du deine Ausbildung zum Uhrmacher erfolgreich abgeschlossen, kannst du den Meisterbrief anstreben und Uhrmachermeister oder Industriemeister der Fachrichtung Metall werden. Willst du deine Kenntnisse erweitern bietet sich bei entsprechender Hochschulreife auch ein Studium in den Fächern Mikrotechnik oder Mikrosystemtechnik an.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden das Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule oder Berufsfachschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

Uhrmacher /-in

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/uhrmacher-in
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