Video-Journalist /-in (schulische Ausbildung)

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 0,5 - 1,5 Jahr
Ausbildungsort Berufsfachschule
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Was mache ich in dem Beruf?

In den vergangenen zehn Jahren sind kurze Videos immer wichtiger geworden – vor allem im Internet, aber auch im Fernsehen. Fernsehsender, Tageszeitungen, aber auch viele Unternehmen veröffentlichen ihre Themen gern in Form kurzer Filme, die oft nicht länger als 90 Sekunden dauern. Als Video-Journalist bist du der Experte für diese kurzen Beiträge. Dabei bist du Journalist, Kameramann, Sprecher und Editor in einer Person. Das macht deine Arbeit sehr vielfältig und abwechslungsreich. Zu Beginn machst du dich mit dem Thema vertraut. Du liest wichtige Informationen, suchst mögliche Interviewpartner und denkst über potenzielle Aufnahmeorte nach. Dann machst du dir einen Drehplan und setzt alles in der Praxis um. Manchmal wirst du aber auch die Hilfe von anderen Experten benötigen. Zum Beispiel wenn du aus zeitlichen Gründen nicht an zwei Drehorten gleichzeitig sein kannst. Nach den Aufnahmen sichtest du dein Material an einem leistungsstarken Computer und suchst die passenden Szenen aus. Diese schneidest du zusammen und unterlegst sie bei Bedarf mit Sprache, Musik oder anderen Effekten, bis der Beitrag sendefertig ist.

Wo arbeite ich später?

Als Video-Journalist arbeitest du fest angestellt oder freiberuflich für Fernsehanstalten, Filmproduktionsfirmen oder Kommunikationsagenturen. Als Freiberufler können auch Unternehmen zu deinen Auftraggebern zählen, die mit Videos zum Beispiel ihre Produkte oder ihre Firma bewerben wollen. In deinem Arbeitsalltag wirst du zwischen Büro- und Studioräumen sowie den Aufnahmeorten pendeln.

Übrigens

Die Bezeichnung Video-Journalist ist rechtlich nicht geschützt. Man darf sich also auch ohne Ausbildung so nennen.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du kannst dich auch dann gut konzentrieren, wenn viel um dich herum passiert
  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
  • du fragst, wenn du etwas nicht verstehst
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein
  • du kannst dich gut ausdrücken

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Kurze Videos mit Informationen aus den Bereichen Lifestyle, Wirtschaft, Politik usw. sind gefragt. Diese können von Video-Journalisten preiswert produziert werden. Sie sind deshalb gefragt. Allerdings scheinen die Verdienstmöglichkeiten bei Produktionsfirmen und Fernsehsendern nicht so gut zu sein wie zum Beispiel die von Redakteuren. Zudem wird unter freien Video-Journalisten darüber diskutiert, dass die Auftraggeber zu wenig zahlen. Diese können das auch deshalb, weil der Beruf relativ beliebt zu sein scheint und die Konkurrenz deshalb groß ist.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Viele Journalisten spezialisieren sich auf einen Themenbereich wie den Sport, Politik oder Kultur. Daneben kannst du dich bei entsprechender Hochschulreife auch durch ein Studium weiter qualifizieren und deine Chancen in einem Kommunikationsberuf erhöhen. Infrage kommen zum Beispiel Studiengänge wie Journalistik, Kommunikationswissenschaft oder auch Video-Journalismus.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Die ausbildenden Schulen setzen oft einen mittleren Bildungsabschluss voraus.
Ausbildungsdauer 0,5 - 1,5 Jahr
Ausbildungsort Berufsfachschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/video-journalist-in-schulische-ausbildung
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