Wasserbauer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 609€ - 867€
  • 2. Lehrjahr: 769€ - 1€
  • 3. Lehrjahr: 971€ - 1€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal, dem Main-Donau-Kanal oder dem Rhein herrscht reger Verkehr: Es handelt sich um wichtige Bundeswasserstraßen, die viele verschiedene Städte in Deutschland und im Ausland miteinander verbinden. Als Wasserbauer bist du dafür zuständig, das Wasserstraßennetz instand zu halten. Du überprüfst zum Beispiel, ob die Fahrrinnen für die Schiffe frei sind, die Staudämme und Deiche das nächste Hochwasser überstehen werden oder ob die Schleusen richtig funktionieren. Wenn du Mängel feststellst, behebst du sie selbst oder veranlasst die Reparatur. Treibgut kann die Schifffahrt behindern, deshalb holst du es aus dem Wasser. Außerdem stellst du Schifffahrtszeichen auf und planst neue Anlagen, zum Beispiel Stauseen oder Wehre. Du arbeitest viel im Freien und pflegst unter anderem die Pflanzen an der Uferböschung oder erledigst Pflasterarbeiten. Manchmal hast du aber auch etwas im Büro oder in einer Werkstatt zu tun. An einem Tag lackierst du eine Boje und am anderen Tag misst du Strömungsgeschwindigkeiten - eintönig ist dieser Beruf ganz sicher nicht.

Wo arbeite ich später?

Nach deiner Wasserbauer-Ausbildung kannst du in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeiten. Außerdem stellen dich Betriebe des gewerblichen Wasserbaus und Umweltschutzverbände ein.

Übrigens

Für die Ausbildung benötigst du ein Schwimmabzeichen und ein Gesundheitszeugnis. Du kannst die Ausbildung nur bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder den Wasserverbänden der Länder machen. Der schulische Teil erfolgt im Blockunterricht, entweder im Berufsbildungszentrum in Koblenz oder in Kleinmachnow.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du arbeitest gerne und gut mit verschiedenen Menschen zusammen
  • du stellst dich gut auf neue Situationen ein, weil du immer wieder an anderen Einsatzstellen arbeitest
  • gute Kenntnisse in Mathematik, weil du manchmal etwas berechnen musst
  • du bist handwerklich begabt und körperlich belastbar
  • du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und sorgfältig

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Wenn du Glück hast, wirst du nach deiner Ausbildung von den Wasser- und Schifffahrtsämtern übernommen. Generell ist nicht so leicht, eine unbefristete Stelle zu bekommen. Deshalb solltest du fachlich immer auf dem Laufenden bleiben, flexibel sein, was den Einsatzort angeht und vielleicht auch über eine Weiterbildung nachdenken.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Nach deiner Ausbildung zum Wasserbauer kannst du dich zum Beispiel zum Polier für Tiefbau oder zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau weiterbilden. Außerdem hast du die Möglichkeit, deinen Wasserbauermeister zu machen. Wasserbau und Wasserwirtschaft werden an manchen Hochschulen auch als Studiengang angeboten.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden den Realschulabschluss bzw. mittleren Bildungsabschluss.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Ja

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/wasserbauer-in
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