Werkstoffprüfer /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 851€ - 894€
  • 2. Lehrjahr: 907€ - 976€
  • 3. Lehrjahr: 976€ - 1060€
  • 4. Lehrjahr: 1016€ - 1134€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Mache den Berufstest

Was mache ich in dem Beruf?

Woraus besteht Plastik? Bei welcher Temperatur schmilzt Eisen? Und warum brennt Holz so leicht? Wenn du keine Antworten auf diese Fragen hast, sie dich aber brennend interessieren – in der Ausbildung zum Werkstoffprüfer erhältst du sie. In diesem Beruf prüfst du verschiedenste Materialen auf ihre Qualität und entlarvst so auch Schwächen und Fehler in Produkten. Du testest zum Beispiel, inwieweit sich ein Stoff verändert, wenn du ihn erhitzt, Druck auf ihn ausübst oder ihn auf anderen Wegen zu zerstören versuchst. Verändert sich der Stoff mehr als er soll, versuchst du, den Fehler zu beheben. Klappt das nicht, entfernst du den Stoff aus der Produktionskette, damit kein Endprodukt mit Fehlern entsteht. Da es sehr viele unterschiedliche Werkstoffe gibt, kannst du die Ausbildung in vier Fachrichtungen absolvieren. Sie heißen Kunststofftechnik, Metalltechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik. In jeder von ihnen liegt dein Schwerpunkt auf anderen Werkstoffen und Prüfverfahren.

Wo arbeite ich später?

Dein Arbeitsplatz hängt von der gewählten Fachrichtung ab. Steigst du in die Kunststofftechnik ein, kannst du bei Unternehmen der Kunststoff erzeugenden oder verarbeitenden Industrie beginnen. Das sind zum Beispiel Betriebe im Fahrzeug- und Anlagenbau. Hast du dich für die Metalltechnik entschieden, warten Arbeitsplätze in Stahlwerken oder Gießereien auf dich. Mit der Fachrichtung Systemtechnik fängst du vor allem in Unternehmen der chemischen Industrie oder in Dienstleistungsunternehmen an. In den Luft- und Raumfahrzeugbau kannst du zum Beispiel einsteigen, wenn du die Ausbildung zum Werkstoffprüfer der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik absolviert hast.

Übrigens

Die ersten eineinhalb Jahre deiner Ausbildung lernst du gemeinsam mit den Azubis der anderen drei Fachrichtungen. Erst ab der zweiten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres spezialisiert du dich auf deine Fachrichtung.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du kannst Verantwortung für Menschen und Aufgaben übernehmen
  • du bringst gerne deine Fähigkeiten in einem Team ein
  • du arbeitest präzise und gründlich
  • du gehst gut mit Stress um
  • du bist gut in Mathe, Chemie und Physik

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Deine Chancen stehen gut, denn meist bilden die Betriebe nur so viele Werkstoffprüfer aus, wie sie auch brauchen. Daher ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt nicht so groß. Der Zukunftstrend der Werkstoffkunde ist die Nanotechnologie, die sich mit Stoffen und Produktionsverfahren beschäftigt, die mit bloßem menschlichen Auge nicht erkennbar sind.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich auf einen Bereich spezialisieren und zum Beispiel Metallvergüter oder Qualitätskontrolleur werden. Auch die Weiterbildung zum Techniker in der Werkstofftechnik oder zum Fachwirt ist möglich. Als Fachwirt kannst du Führungspositionen übernehmen. Das Gleiche gilt, wenn du dich bei entsprechender Hochschulreife über ein Studium weiterqualifizierst und zum Beispiel Materialwissenschaften oder Werkstoffwissenschaft studierst.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss für diesen Beruf erforderlich. In der Mehrzahl haben die Auszubildenden einen mittleren Bildungsabschluss wie den Realschulabschluss oder das Abitur.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

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*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/werkstoffpruefer-in
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