Werkzeugmechaniker /-in

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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 860€ - 957€
  • 2. Lehrjahr: 912€ - 1007€
  • 3. Lehrjahr: 967€ - 1096€
  • 4. Lehrjahr: 1008€ - 1155€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Vom ersten Faustkeil bis zum Hochleistungsbohrer war es ein weiter Weg. Die Aufgabe von Werkzeugen hat sich aber nicht geändert: Sie helfen den Menschen im privaten und beruflichen Alltag. Ein Ende der Entwicklung ist kaum abzusehen und so hat der Beruf des Werkzeugmechanikers auch eine Erfinderseite. Die Palette, die du als Werkzeugmechaniker herstellen kannst, reicht von Präzisionswerkzeugen über Stanzwerkzeuge bis hin zu chirurgischen Instrumenten. Bei der Fertigung hältst du dich an die technischen Zeichnungen. Dabei arbeitest du bis auf ein tausendstel Millimeter genau. Jede Abweichung kann teuer werden, vor allem, wenn du einen Prototyp herstellst, der später in Serie produziert werden soll. Du wirst außerdem Experte darin, Maschinen zu programmieren, die Werkzeuge herstellen. Zudem bist du ein Spezialist für die Reparatur von Werkzeugen. Dass du deinen Kunden den Umgang mit den Geräten gut erklären kannst, versteht sich dabei fast von selbst.

Wo arbeite ich später?

Als Werkzeugmechaniker arbeitest du meistens in einem Betrieb im Werkzeugmaschinenbau. Auch Hersteller von medizinischen und chirurgischen Instrumenten können ein Arbeitgeber für dich sein. Dort wechselst du dann an einem Arbeitstag zwischen den Produktionshallen, den Werkstätten oder dem Büro. Du kannst dich aber auch für den Außendienst bewerben.

Übrigens

Wenn dein Betrieb viele Aufträge hat, kann es sein, dass du manchmal am Wochenende arbeiten musst. Diese Zeit wird aber meist besser bezahlt als in der Woche. Oder du erwirbst so Anspruch auf Extra-Urlaub.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

  • du kannst dich auch dann gut konzentrieren, wenn viel um dich herum passiert
  • du bist handwerklich geschickt
  • du verfügst über gute Kenntnisse in Mathematik, denn du musst als Werkzeugmechaniker viel rechnen

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Werkzeuge gibt es fast so viele wie den berühmten Sand am Meer. Sie alle müssen gebaut, bedient und repariert werden – und das in ganz vielen Branchen. Gute Aussichten also für dich als gut qualifizierter Werkzeugmechaniker.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Du kannst dich nach deiner Ausbildung zum Techniker oder Meister weiterbilden lassen, benötigst hierfür aber manchmal eine gewisse Zeit Berufserfahrung. Auch ein Studium kann nach mindestens drei Jahren im Beruf eine Alternative sein. Fächer wie Maschinenbau oder Prozessoptimierung wären passend. Du kannst aber auch berufsbegleitend verschiedene Weiterbildungen machen, zum Beispiel in der Qualitätssicherung.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich.
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

Freie Ausbildungsplätze

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

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