Zupfinstrumentenmacher /-in

Infos zur Ausbildung zur Zupfinstrumentenmacherin oder zum Zupfinstrumentenmacher findest du bei blicksta.
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Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Verdienst *
  • 1. Lehrjahr: 550€
  • 2. Lehrjahr: 610€
  • 3. Lehrjahr: 720€
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
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Was mache ich in dem Beruf?

Die Gitarre ist das beliebteste und meistgespielte Instrument der Welt – egal, ob am Lagerfeuer oder im Tonstudio. In der Ausbildung zum Zupfinstrumentenmacher lernst du, wie man Gitarren und andere Zupfinstrumente wie Harfen und Banjos herstellt. Die Ausbildungen kannst du in den Fachrichtungen Gitarre und Harfe absolvieren. Nach vorgegeben oder selbst entworfenen Zeichnungen fertigst du Instrumente aus verschiedenen Holzsorten, Metall oder Kunststoff. Nachdem du alle nötigen Bauteile hergestellt hast, verleimst oder verschraubst du sie und versiegelst die Oberfläche. Zum Schluss stimmst du die Instrumente und machst sie spielfertig. Dafür ist ein gutes musikalisches Gehör nötig. Bei elektronischen Instrumenten wie der E-Gitarre montierst du einen Tonabnehmer. Als Zupfinstrumentenmacher stellst du jedoch nicht nur neue Instrumente her, sondern du reparierst und restaurierst alte und historische Zithern, Mandolinen und Lauten.

Wo arbeite ich später?

Als Zupfinstrumentenmacher arbeitest du meistens in kleinen und mittleren Betrieben der Instrumentenherstellung, die Instrumente auch reparieren. Darüber hinaus sind Tätigkeiten im Musikfachhandel oder in Museen mit angeschlossener Werkstatt eine Option.

Übrigens

Im Jahr 2012 gab es nur drei Ausbildungsanfänger im Beruf des Zupfinstrumentenmachers in ganz Deutschland. Um den gestiegenen Bedarf an elektronischen Instrumenten zu berücksichtigen, wurde die Ausbildung 2014 modernisiert.

Welche Fähigkeiten sind in diesem Beruf besonders wichtig?

- du hast Interesse an handwerklichen Tätigkeiten
- du bist kreativ, weil du teilweise historische Instrumente restaurieren musst
- du arbeitest auch unter Zeitdruck gut, präzise und gründlich
- du hast ein musikalisches Gehör, weil du die Instrumente stimmen und nach Klangvorgaben herstellen musst

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

In Deutschland werden sehr wenige Stellen im Bereich Zupfinstrumentenbau angeboten. Trotzdem hat man, wenn man sich weiterbildet oder spezialisiert, in Reparaturwerkstätten von Fachgeschäften eine gute Chance.

Wie kann ich mich weiterbilden und/oder aufsteigen?

Um aufzusteigen, kannst du die Prüfung zum Zupfinstrumentenmachermeister ablegen. Wenn du eine entsprechende Hochschulzugangsberechtigung hast, kannst du auch studieren und zum Beispiel den Bachelorabschluss im Fach Musikinstrumentenbau erhalten. Außerdem besteht die Möglichkeit, dich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen.

Fakten zur Ausbildung

Abschluss Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss erforderlich. Mehrheitlich haben die Auszubildenden das Abitur.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsort Betrieb und Berufsschule
Duales Studium Nein

*Quelle: Alle Informationen in diesem Ausbildungsprofil inklusive der beispielhaften Angaben zum Verdienst basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von der Region und vom Arbeitgeber – von unseren Angaben abweichen.

Web-Adresse: https://blicksta.de/welche-ausbildung-passt-zu-mir/zupfinstrumentenmacher-in
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